Der Mitarbeiteraustritt und das Trennungsgespräch - Muster Checkliste / Leitfaden zur Gesprächsführung

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Bei einer Trennung ist es wichtig, ein Austrittsgespräch zu führen. Es erlaubt wohl die Gründe zu verstehen, aus denen die Person das Unternehmen verlässt. Die vom austretenden Mitarbeiter gelieferten Informationen können so erlauben, das Sozialklima oder die Dienstleistungen zu verbessern. Es stellt also eine Gelegenheit dar, sich im Vordergrund auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.

In manchen Austrittsfällen kann das Unternehmen weder wettbewerbsfähig sein, noch seine Personalpolitik verändern. Doch, wenn die Ursache des Austritts mit zu tiefen Löhnen, unangepassten Arbeitsstunden oder einer schlechten Atmosphäre verbunden ist (ein Werkstattchef mit verächtlichem Verhalten z.B.), können diese Elemente überarbeitet werden, damit das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig auf dem Arbeitsmarkt wird.

Es muss erwähnt werden, dass es zu spät ist, einen austretenden Mitarbeiter zurückzuhalten. Die Unzufriedenheit sollte viel früher vom Verantwortlichen wahrgenommen werden.

TOOLS
 

Wir schlagen Ihnen also vor, beim Austritt eines Mitarbeiters, die folgenden Fragebögen zu nützen:

Dies sind ganz einfache Tools, die leicht an jedes Unternehmen angepasst und über die Jahre weiterentwickelt werden können. Eine jährliche Synthese kann leicht durchgeführt werden und erlaubt, die bestehenden Schwächen zu korrigieren.

PRAXIS
 

An allererster Stelle soll der direkte Vorgesetzte über den Austritt seines Mitarbeiters informiert werden. Danach wird dem Mitarbeiter der Empfang seiner Kündigung bestätigt und ihm unser Wunsch, seinen Entscheid mit ihm zu besprechen, mitgeteilt.

Je nach der Unternehmens-Organisation kann auch eine Checkliste (Muster) ausgearbeitet werden, damit beim Schlussgespräch nichts vergessen wird.

Schlussendlich sollte beim Austritt eines Mitarbeiters dessen Konto beglichen und das Ausgangsdatum angegeben werden, damit der chronologische Ablauf gewährt ist und kein Lohn nach dem Ausgang noch berechnet werden muss.

Es wird ebenfalls Diskretion gefordert. Auch nach dem Austritt des Mitarbeiters soll tatsächlich diese Regel respektiert werden.

Zuletzt soll das Arbeitszeugnis (Richtlinien) dem Mitarbeiter in den seinem Rücktritt folgenden Tagen übergeben werden. Der direkte Vorgesetzte wird die nötigen Angaben für dessen Verfassen geben und die Personalabteilung wird das Zeugnis in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Unternehmens erstellen.

SCHWEIZER ARBEITSRECHT
 

Wie immer mit Personalakten, muss das Personaldossier auch nach dem Austritt unter Verschluss archiviert werden: das Datenschutzgesetz ist wohl immer noch gültig! Der austretende Mitarbeiter muss auch schriftlich über seine Pflicht informiert werden, sich gegen nicht-berufliche Unfälle zu versichern.

 

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